PROFI Personal-Leasing GmbH | Hauptverwaltung Subbelrather Straße 15c | 50823 Köln | Fon: 0221.485578-0 | Fax: 0221.485578-23 | E-Mail hauptverwaltung@profipersonal.de


Zeitarbeits-ABC:




A wie Arbeitnehmer
Der Leiharbeitnehmer ist beim Personaldienstleistungsunternehmen unbefristet angestellt. Somit hat er alle arbeitsvertraglichen, tarifvertraglichen und gesetzlichen Arbeitnehmerrechte. Und zudem denselben Kündigungsschutz wie in jedem anderen Arbeitsverhältnis. Seine Arbeitsleistung erbringt er aber nicht bei seinem Arbeitgeber, sondern er wird von diesem bei einem anderen Unternehmen eingesetzt. Dieses trägt auch eine Mitverantwortung für den Arbeitsschutz, auf welchen PROFI höchsten Wert legt.

B wie BAP
Was nach einer Kölschen Rockband klingt, steht noch für etwas ganz anderes: den Bundesarbeitgeberverband der Personaldienstleister (BAP). Dieser bündelt die Kräfte aller deutschen Personaldienstleister und setzt sich dafür ein, deren gemeinsame Interessen zu wahren und zu fördern. Informationen hierzu gibt es unter www.personaldienstleister.de. Der zweite große deutsche Zusammenschluss von Personaldienstleisterin ist der iGZ, der Interessenverband Deutscher Zeitarbeitsunternehmen e. V., dem auch PROFI angeschlossen ist.

E wie Entlohnung

Die Entlohnung der Arbeitnehmer, das Gehalt also, richtet sich nach der Entgeltgruppe gemäß der Tätigkeit, welche der Mitarbeiter ausüben soll – diese Eingruppierung kommt bei PROFI auch deshalb zum Tragen, weil viele qualifizierte Fachkräfte vermittelt werden. Zeitarbeitsunternehmen sind bei der Entlohnung tariflich gebunden. Seit dem 1. Januar 2012 gilt für sie ein verbindlicher Mindestlohn – übrigens auch für jene Personaldienstleister, die ihren Sitz im Ausland haben und ihre Arbeitnehmer bei Firmen in Deutschland einsetzen. Im Osten Deutschlands beträgt der Mindestlohn 7,50 Euro brutto pro Stunde und in Westdeutschland 8,19 Euro. In Deutschland gibt es zwei gültige Flächentarifverträge für die Zeitarbeitsbranche, die jeweils zwischen den beiden folgenden Tarifvertragsparteien geschlossen wurden: Bundesarbeitgeberverband der Personaldienstleister e. V. (BAP) und DGB-Gewerkschaften sowie Interessenverband Deutscher Zeitarbeitsunternehmen e. V. (iGZ) und DGB-Gewerkschaften

E wie Erlaubnispflicht
In Deutschland müssen Arbeitgeber, die als Personaldienstleister an Drittunternehmer ihre Zeitarbeitnehmer überlassen wollen, in der Regel eine Erlaubnis haben. Diese erteilt die Bundesagentur für Arbeit. PROFI ist bereits seit dem Jahr 1998 im Besitz einer Erlaubnis zur gewerbsmäßigen Arbeitnehmerüberlassung. Sie ist seit 2002 unbefristet.

W wie Weiterbeschäftigung beim entleihenden Unternehmen
Ein Personaldienstleistungsunternehmen kann auch als Personalvermittler auftreten. Dann vermittelt es an seine Kundenunternehmen den oder die Arbeitnehmer. Genauso ist es möglich, dass ein Zeitarbeitnehmer zum Beispiel nach sechs Monaten, in denen er bei einem Unternehmen eingesetzt wurde, von diesem fest übernommen wird. Er ist ab diesem Tag dann nicht mehr beim Personaldienstleister angestellt, sondern beim Unternehmen, in welchem er bereits im Arbeitseinsatz ist. Somit ist die Anstellung bei einem Personaldienstleistungsunternehmen für viele Arbeitskräfte auch ein Sprungbrett für eine anschließende Karriere.